VERKAUFABTEILUNGBuro : 0048 506 72 48 77 / Fax : 0048 89 67 90 980
Warminska 2-4, PLZ 11300 Biskupiec
1
4
  • Komsta Fenster und Türen

    Komsta Fenster und Türen

    Die Marke VEKA ist ein Zeichen der höchsten Qualität ...

    1 mehr lesen
  • TOP Qualität direckt vom Hersteller

    TOP Qualität direckt vom Hersteller

    Fenster und Türen in TOP Qualität

    nur die beste Lösungen für die beste Preise .Wir verbinden nur das Beste...

     

    2 mehr lesen
  • Veka Fenster

    Veka Fenster

    Unsere Fenster finden Sie in vielen deutschen Häuser , nur das Beste ...

    4 mehr lesen
  • Kunststofffenster mit einer eleganten Optik

    Kunststofffenster mit einer eleganten Optik

    Wir garantieren unseren Partnern vor allem Zuverlässigkeit, beste Qualität und ein breites Spektrum an Lösungen. Veka-Profile sind von höchstmöglicher Klasse und Qualität.

    5 mehr lesen

Wissenswert

Was bedeutet  U Wert?
Wärmedämmwerte werden mit der Masseinheit "U-Wert" bezeichnet.[nbsp] Die ausführliche Bezeichnung verlangt nach der Definition "Watt pro Quadratmeter Kelvin" (kurz: W/m2K). Hiermit wird unter anderem im Fensterbau angegeben, wie die Temperatur durch einen Baustoff wandert, bzw. wie gut der Baustoff isoliert.
Im Fensterbau sind 3 Arten von U-Wert gängig:

1. Ug = U-Wert vom Glas (Englisch glass)

2. Uf = U-Wert vom Rahmen (Englisch frame)

3. Uw = U-Wert vom ganzen Fenster (Englilsch window)


In der Umgangssprache ist in der Regel vom U-Wert des Glases die Rede. Also vom Ug-Wert.
Wichtig zu wissen ist....
- Dreifach-Isoliergläser haben in der Regel einen Ug von 0.7.[nbsp] Diese Gläser empfehlen wir heute aus ökologischen und wirtschaftlichen Aspekten für den Wohnbereich.
- Der Uw-Wert (Glas mit Rahmen) Ihrer neuen Fenster darf nicht über 1.3 W/m2K sein.
- Minergiefenster haben einen Uw-Wert der unter 1.0 W/m2K liegt.

Wichtige Begriffe wie : PASSIVHAUS - Anforderungen
Das Passivhaus darf laut den Zertifizierungskriterien des Passivhausinstituts Darmstadt einen Heizwärmebedarf von 15 Kilowattstunden (Energiegehalt von etwa 1,5 Liter Heizöl), pro Quadratmeter in einem Jahr nicht übersteigen. Die maximal zulässige Heizlast beträgt 10W/m² und muss auch im Winter an ungünstigen Tagen über die Zuluft einbringbar sein.[1] Weiterhin ist ein Passivhaus durch Grenzwerte im Bereich des Primärenergiebedarfs von 120 kWh/(m²*a), der Luftdichtheit und der minimalen Wirkungsgrade definiert.
Die Häuser werden „passiv“ genannt, weil der überwiegende Teil des Wärmebedarfs aus „passiven“ Quellen gedeckt wird, wie Sonneneinstrahlung und Abwärme von Personen und technischen Geräten. Das Ergebnis ist eine positive Raumwahrnehmung, gekoppelt mit einem niedrigen Energieverbrauch. Dabei ist das Passivhaus keine neue Bauweise, sondern ein Baustandard, der besondere Anforderungen bezüglich Architektur, Technik und Ökologie festlegt und nicht auf einen bestimmten Gebäudetyp beschränkt ist. Es ist auch durch Umbauten und Sanierungen möglich, diesen Standard zu erreichen.
OBRAZEK!!!!!!!

Ein typisches Passivhaus verfügt über die in der Abbildung dargestellten Konstruktionsmerkmale. Abweichungen sind an jeder Stelle möglich, solange das Prinzip erhalten bleibt (funktionaler Standard).
Beim Passivhaus wird durch die besondere Wärmedämmung der Wände, Fenster und des Daches eine überdurchschnittliche Wärmerückgewinnung der Abstrahlwärme von Bewohnern und Haushaltsgeräten erreicht. Eine ausgeklügelte Lüftungsanlage vermindert ebenfalls einen Wärmeverlust und regelt die Frischluftzufuhr für die Bewohner. Die Frischluft wird oft durch einen Erdwärmetauscher vorgewärmt dem Gebäude zugeführt. Wichtige Bestandteile sind außerdem eine extrem gute Luftdichtheit, sowie eine spezielle Gebäudeform. Die Gebäudeheizung bei extrem niedrigen Temperaturen durch geläufige Heizungssysteme wie beispielsweise Fernwärme, Gas- oder Ölheizung, Holzofen oder eine solartechnische Anlage kennzeichnet dabei den Grenzbereich zu hochgedämmten konventionellen Gebäudetechnologien.
In der Regel erfolgt die Zuheizung beim Passivhaus über elektrische Heizregister oder eine elektrisch betriebene Luft-Luft-Wärmepumpenheizung über die Lüftungsanlage. Üblich sind auch (vor allem im Bad) elektrische Fliesenheizungen. Passivhäuser haben daher trotz ihrer Energieeffizienz in der Regel einen höheren Verbrauch an elektrischer Energie, als konventionell beheizte Häuser.
Wärmedämmung
Schwerpunkt bei der Energieeinsparung im Passivhaus ist die Reduzierung der Energieverluste durch Transmission und Lüftung. Dies wird erreicht durch eine gute Wärmedämmung aller Umfassungsflächen (Dach, Kellerwände, Fundamente, Fenster), eine weitgehend dichte Gebäudehülle und eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung aus der Abluft. Wärmebrücken und Undichtheiten sind (auch bei den Anschlüssen) zu vermeiden.

OBRAZEK!!!!!
Querschnitt durch ein Kunststoff- bzw. Holzfenster für Passivhaus-Anwendungen
Die Fenster werden bei mitteleuropäischen Passivhäusern meist dreifach verglast, haben selektive Schichten zu jedem Scheibenzwischenraum und sind mit dem Edelgas Argon (selten Krypton) gefüllt. Obwohl derartige Fenster einen schlechteren Wärmedämmwert aufweisen als gut wärmegedämmte Wände, hat ein im Winter möglichst unverschattetes Südfenster dieser Qualität auch im Winter durch solare Energiegewinne eine positive Energiebilanz. Inzwischen gibt es spezielle Fensterkonstruktionen für Passivhäuser, zum Beispiel mit zwei hintereinander liegenden Fensterflügeln, die noch höhere solare Gewinne und bestmöglichen Wärmeschutz garantieren.
Möglichst schmale Rahmen maximieren den relativen Anteil der Glasflächen und optimieren damit den Energieeintrag, u.a. weil der U-Wert einer Dreifachverglasung mit etwa 0,5 bis 0,7 deutlich besser ist als der des Rahmens. Fensterkonstrukteure sind seit jeher bemüht, schmale Rahmen zu bauen, um auch bei kleinen Fenstern einen hohen Glas-Flächenanteil zu haben. Auch trägt die Art der Einbindung des Fensters im Wandquerschnitt (bei Planung und Einbau) entscheidend zur Wärmedämmung bei.
Kosten
Erfahrungen zeigen, dass der Neubau etwa 5 bis 15% teurer als ein konventionell gebautes Haus nach dem derzeit gültigen Energiestandard EnEV sind. Bei Sanierungen von Altbauten bewegen sich diese Mehrkosten erfahrungsgemäß zwischen 12% und 18%.[3][4] Die Kosten für die Lüftungsanlage im Einfamilienhaus betragen ca. 6.000 bis 10.000 € (2007) fertig eingebaut je nach Ausstattung.
Die Amortisationszeit kann mehr als zehn Jahre betragen; sie hängt im Wesentlichen von der nicht vorhersehbaren zukünftigen Energiepreissteigerung sowie von dem Zinssatz, mit dem die Investition finanziert wird, ab. Die grundlegende Einsparung bei der Heizenergie beträgt gegenüber einem konventionellen Gebäude nach neuestem Baustandard rund 75 %.

Förderung
Deutschland :
In Deutschland werden Passivhäuser durch ein zinsvergünstigtes Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau gefördert. Außerdem gibt es in vielen Bundesländern regionale Förderprogramme.
Österreich :
In Österreich werden Passivhäuser mit bis zu 10 % der Baukosten gefördert. Das Land Tirol fördert Passivhäuser im Zuge der Wohnbauförderung mit einer Zusatzförderung für energiesparende Bauweise mit 14 Punkten. Die Förderungshöhe eines Punktes ergibt sich aus der förderbaren Wohnnutzfläche in m² × 8 €. Bewirbt sich beispielsweise eine Familie mit vier Personen mit einer maximal geförderten Wohnfläche von 110 m², so ergibt das 110 × 8 = 880 € pro Punkt. Bei 14 Punkten ergibt das eine Zusatzförderung von 12.320 € (Stand: Juni 2007).
Das Land Vorarlberg fördert Passivhäuser mit einem Satz von bis zu 1.100 € je Quadratmeter bis zu 150 m² , also maximal 165.000 €, sofern die Richtlinien erfüllt wurden (Einkommensgrenzen, Grundriss, Personen). Diese Förderung muss jedoch über eine Laufzeit von ca. 30 Jahren mit extrem niedrigem Zinssatz und nicht wertgesichert getilgt werden, sodass dies auch eine stark fördernde Wirkung für Jungfamilien und die Bauwirtschaft direkt hat.

Vergleich
Es ist umstritten, ob die Haustechnik bei einem Passivhaus (Lüftung + Wärmepumpe) ungefähr gleich teuer ist wie bei einem konventionellen Haus ohne Lüftung (Heizkörper + Heizung). Die Baukosten erhöhen sich effektiv um den Betrag, den die bessere Wärmedämmung kostet (Fenster, Isolation), laut CEPHEUS um etwa 5 bis 8%. Die CEPHEUS-Studie kam zu dem Schluss, dass die kapitalisierten Gesamtkosten über 30 Jahre bei einem Passivhaus nicht höher seien als bei einem konventionellen Neubau. Den ab dem ersten Tag höheren Kapitalkosten stehen die ab dem ersten Tag niedrigeren Energiekosten gegenüber. Vorteile sind „unter dem Strich“ die höhere Wohnqualität durch die Lüftung, die Sicherheit gegenüber zukünftigen Energiepreiserhöhungen und die bessere CO2-Bilanz.

info aus www.wikipedia.de